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Feuerlöschanlagen

Leistungsbeschreibung Feuerlöschanlagen

Zu unseren Leistungen gehört die Installation und Wartung stationärer Feuerlöschanlagen. Diese sorgen durch ihre ständige Betriebsbereitschaft für das Löschen oder Eindämmen eines Brandes, bis die Feuerwehr eintrifft.

Aufbau und Funktionsweise von stationären Feuerlöschanlagen

Zur Anlage gehört ein Rohrleitungssystem, das zu den Ausgabevorrichtungen führt. Diese werden beispielsweise Sprinkler oder Löschdüsen sein. In der Anlage muss das Löschmittel - Wasser, Schaum, Gas oder ein chemisches Löschmittel - ständig vorgehalten werden. Die Anlage kann automatisch durch eine Brandmelde- und Löschsteueranlage in Kopplung mit Rauchmeldern, durch mechanische Auslöseelemente wie Glasampullen mit Spezialflüssigkeit oder rein manuell ausgelöst werden. Die automatische Auslösung erfolgt durch Rauch und/oder Hitze. Je nach eingesetztem Löschmittel gibt es verschiedene Arten von Feuerlöschanlagen. Bei den Wasserlöschanlagen sind Sprinkleranlagen als Nass- oder Trockenanlagen, Sprühwasseranlagen, Wassernebelanlagen mit Hoch- oder Niederdruck und Schaum-Löschanlagen zu unterscheiden. Es gibt auch Anlagen, die mit Gas (Argon, Stickstoff, Inergen) oder chemischen Stoffen wie Halon, FM-200 oder Novec 1230 löschen. Seltener anzutreffen sind Pulverlöschanlagen.

Funktionsweise von Sprinkleranlagen

Die Sprinkleranlagen sind sehr bekannt und kommen in Wohnhäusern und Tiefgaragen, Kaufhäusern, Industrieanlagen und Gewerberäumen sowie Versammlungsstätten bevorzugt zum Einsatz. Ihre Zielrichtung besteht im Eindämmen des Brandes in einem Raum, der dadurch nicht zum Großfeuer wird. Die Auslösung erfolgt in der Regel automatisch. Es gibt diese Anlagen prinzipiell schon seit dem 19. Jahrhundert, 1874 erfand der US-amerikanische Klavierbauer Henry S. Parmalee die Sprinklerköpfe. Die damalige Auslösung des Wasseraustritts wurde durch ein Schmelzlot geregelt, heute besorgen Glasampullen mit einer Spezialflüssigkeit den Austritt. Durch die Hitze eines Brandes dehnt sich diese Flüssigkeit so sehr aus, dass die Ampullen platzen und das Wasser austreten lassen. Das bedeutet auch, dass nur bei einer bestimmten Temperatur ein Sprinkler Wasser austreten lässt. Die in Filmen gern gezeigte Darstellung der kompletten Besprinkelung des Raumes durch alle Düsen gleichzeitig kommt in der Praxis kaum vor. Die Sprinklerköpfe befinden sich an der Decke und in oberen Bereichen der Seitenwände. Sie sind an ein Wasserrohrnetz angeschlossen. Im Sprinklersystem herrscht ein kontrollierter konstanter Wasserdruck. Die Auslösetemperatur liegt rund 30 °C über einer im Normalfall üblichen Raumtemperatur. Die Flüssigkeit in den Ampullen zeigt durch ihre Färbung an, dass sich die Temperatur der Auslösung nähert. So kann sie bei 57 °C orangefarben sein, bei 68 °C rot, dann folgen eine gelbe, grüne blaue und violette Färbung, wobei vor Erreichen der Letzteren (zum Beispiel bei 182 °C) die Sprinkleranlage schon ausgelöst sein sollte. Der Wasserdruck im Rohrnetz wird permanent gemessen. Sollte er abfallen, beginnen Pumpen zu arbeiten, um die sichere Arbeitsweise des Systems zu gewährleisten.