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Energieversorgung Gas/Öl

Die Energieversorgung mit Gas und Öl wird heutzutage durch höchst effiziente Brennwertkessel realisiert. Diese gibt es für beide Brennstoffe. Bauherren stehen vor der Wahl, ob sie ihre Energieversorgung mit Gas oder Öl realisieren sollen.

Gasheizung oder Ölheizung?

Wer im Jahr 2017 neu baut, entscheidet sich in der Regel für eine Gasheizung. Gas ist billiger als Öl, die Heizungsanlage lässt sich etwas günstiger errichten. Allerdings möchten viele Eigenheimbesitzer und Gewerbetreibende die vorhandene Ölheizung sanieren, indem sie den Kessel austauschen, sie werden sich wieder für die Energieversorgung mit Öl entscheiden. Bei den Überlegungen zu den Kosten ist auch zu beachten, dass sich Gas- und Ölpreis über lange Jahre ungefähr die Waage hielten. Dieses Verhältnis kann sich unter Umständen wieder herstellen, wenn beispielsweise aus politischen Gründen die russischen Gaslieferungen nach Westeuropa reduziert werden oder ganz entfallen. Aus diesen Gründen sollten Bauherren bei der Energieversorgung mit Gas oder Öl auch auf die Art des Kessels und der Gesamtanlage achten, die zum Gebäude passen muss. Wer mit Flüssiggas heizen möchte, muss wissen, dass dieses teurer als Erdgas ist jedoch effizienter und die Preissteigerungen sind geringer als bei Öl und Gas. Auch verringern sich die Kostenunterschiede zwischen Gas und Öl in einem energetisch sehr gut sanierten (oder neu errichteten) Gebäude.

Gaskessel im Überblick

Es gibt drei Arten von Gaskesseln:

  • Konstanttemperaturkessel (wenig zeitgemäß)
  • Niedertemperaturkessel (sparsamer)
  • Brennwertkessel (sehr modern und effizient)

 

Konstanttemperaturkessel werden neu praktisch nicht mehr verbaut, der Wirkungsgrad ist zu niedrig. Niedertemperaturkessel arbeiten deutlich effizienter, sie wurden aus den Konstanttemperaturkesseln entwickelt. Sie können auf einem relativ niedrigen Temperaturniveau zwischen 35 - 75 °C arbeiten und sind regelbar. Der Gaskessel mit Brennwerttechnik ist die jüngste Variante und bei einem Neubau grundsätzlich zu empfehlen. Hier wird die Latentwärme des Abgases ausgenutzt, die Effizienz ist enorm. Brennwertkessel können mit niedrigen Temperaturen arbeiten, daher eignen sie sich für die Einbindung regenerativer Energien. Die Solarthermieanlage ist hier der Favorit, aber auch Erdwärme kann diese Heizungsanlage ergänzen.

Ölkessel

Auch Ölkessel gibt es als Niedertemperatur- oder Brennwertkessel. Hier kommen spezielle Technologien wie etwa mehrschalige Konvektionsheizflächen zum Einsatz, die auch diese Technologie effizient machen. Die Entscheidung zwischen Gas oder Öl bei der Energieversorgung lässt sich am besten mithilfe einer Expertenberatung fällen.