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Brennwerttechnik

Die Brennwerttechnik nutzt den Energiegehalt von eingesetzten Brennstoffen nahezu vollständig. Das geschieht, indem in einem Brennwertkessel das Abgas abgekühlt wird. Dabei entzieht der Kessel dem Gas die Kondensationswärme, die der Wasserdampf im Rauchgas enthält.


Woher kommt der Wasserdampf im Rauchgas?

Wasserdampf entsteht durch die Verbrennung von organischen Verbindungen, darunter den Kohlenwasserstoffen in den Brennstoffen, sowie durch die Feuchte in Brennstoffen wie Holz, Öl, Bio- und Erdgas und selbst Kohle. Dieser Anteil ist mehr oder weniger hoch, in Kohle beispielsweise ist er sehr klein. Brennwertkessel können je nach Bauart und Betriebsbedingungen einen unterschiedlich hohen Anteil der Kondensationswärme nutzen.


Welche Arten von Brennwertkesseln gibt es?

Brennwertkessel können grundsätzlich für jeden Brennstoff konstruiert werden. Der Unterschied besteht in der Vorlauftemperatur, die für die Nutzung der Abwärme erforderlich ist. Bei Erdgas-Brennwertkesseln kann sie beispielsweise höher liegen als Brennwertkesseln für Heizöl. Erdgas-Brennwertkessel erzeugen auch mehr Kondensat und liefern mehr Brennwerteffekt in Relation zum Heizwert. Der latente Wärmeverlust ist bei Brennwertkesseln sehr gering, beim Heizöl EL sind es beispielsweise höchstens sechs Prozent.